Bismarckschule im Jahr 1956: Turnhallenbau

"Am 20. April 1956 wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Berndl, zahlreicher Stadträte, Lehrkräfte der Bismarckschule und vieler Schulkinder der erste Spatenstich für die neue Turnhalle vollzogen, die südlich der Bismarckschule entstehen sollte. Für diesen äußerst wichtigen Bau hatte der Stadtrat Memmingen 220 000 Mark genehmigt."

"12.1. Die neue Turnhalle wird eingeweiht. Nachmittags 14 Uhr findet die kirchliche Weihe statt und anschließend die weltliche Einweihung mit allerlei turnerischen Vorführungen. Besonderen Anklang findet ein humoristisches Gedicht von Kurt Meyer, Steinheim, von einer Sprechgruppe (4 Schüler) trefflich vorgetragen. Die Turnhalle reicht noch nicht aus für die Unterbringung aller Turnstunden. So können z. Bsp. die 1. und 2. Klasse bloß mit einer Stunde berücksichtigt werden."

Evangelische Knabenschule

"17.1. Die Schulbänke befinden sich zum Teil in einem katastrophalen Zustand. Sie sind z. Bsp. so rauh, daß sich die Schüler Spreißel einstoßen oder oft für die betreffende Klasse viel zu groß, so daß sich die Schüler leicht Haltungsfehler zuziehen können. Eine Beschaffung von neuen Zweisitzerbänken ist dringend erforderlich - nicht Tische und Stühle, weil sie zu viel Platz wegnehmen und somit einer Klassenerweiterung Grenzen gesetzt sind.
Die "Zweisitzer" haben auch ihre Vorteile."

Katholische Knabenschule

"Mit dem neuen Schuljahr wurde die katholische Knabenschule mit ihren 23 Klassen in zwei Schulen geteilt:
15 Klassen bleiben in der Bismarckschule,
8 Klassen kommen in die Lindenschule.
Damit ist dort eine vollausgebaute Schule."

"Fast alle Lehrkräfte konnten am 1. Schultag ihren Dienst antreten. Gottlob! Denn wir haben keine Aushilfen. Alle LAA vom Jahr 1955 wurden nach auswärts geholt."

"Das sogenannte "Religionszimmer" im Kellergesch0ß wird aufgelassen und ist nunmehr Kohlenkeller."

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 Diese Seite wurde von Patricia Isac Klasse 8a geschrieben.