Medientechnik in der Schule: Interaktive Whiteboards

Kriterien
Kurzcharakteristik
Vor- und Nachteile
Bevorzugte Einsatzgebiete
/ Sonstiges / URL
Beschreibung
Interaktive Whiteboards sind Tafeln, auf die computergesteuert über einen Beamer ein Bild projiziert wird. Die angezeigte Software kann mit Fingerberührung oder durch Stifte von der Tafel aus gesteuert werden. Außerdem können Markierungen
und handschriftliche Texte auf die Tafel„geschrieben“ werden, die als Screenshots abgespeichert und ausgedruckt werden können. Die meisten Tafeln verfügen auch über eine Handschrift-Erkennung. Die Hersteller bieten 2 – 3 Größen von ca. 120 bis 190 cm Bilddiagonale an.
Eine Checkliste für die Auswahl
schulgeeigneter Whiteboards
gibt es hier:
Internetinfo

Sie können sich am Medienzentrum gerne ein Whiteboard (Smartboard) vorführen lassen und es ausprobieren!

Berührungssensitiv,
„SMART-Board“
Vorteile: Präsentationen und andere Computersoftware kann mit Fingern gesteuert werden; Finger können „schreiben“. Zusätzlich gibt es Stifte und einen „Schwamm“. Rückprojektion durch transparente Tafel ist möglich.
Nachteile: Arbeiten mit Standard-Tafelwerkzeugen wie Lineal oder Zirkel ist nicht möglich. Etwas geringere Genauigkeit und etwas
höhere Oberflächenempfindlichkeit wie bei elektromagnetischen Tafeln.
Ausführliche Infos:
http://www.smarttech.de/
Elektromagnetisch
Vorteile:
Sehr robust; Standard-Tafelwerkzeuge (Lineal, Zirkel) können verwendet werden.
Nachteile:
Elektronische Stifte sind zwingend notwendig. Keine Rückprojektion (so weit bekannt).
Infos u. a.:

Internetinfo

Internetinfo
Projektion
Problem: Blendung, Schatten
Lösungsmöglichkeiten:
Deckenmontage des Beamers (möglichst hoch und weitwinkelig)
Rückprojektionstafel (nur SMART, rel. teuer)
Integrierte Systeme (z. B. 3M) bzw. an die Tafel montierter Spezial-beamer (NEC, sehr teuer)
Infos zum „Digital Wall Display“
von 3M:

Internetlink

Info zum Extrem-Weitwinkel-
Projektor NEC WT 610/615:

Internetlink
Montage
Standard bei allen Whiteboards ist die feste Wandmontage.
Optional erhältlich ist ein Rollen-Ständer. Da die meisten Boards sehr einfach zu justieren sind, ist damit auch ein Einsatz in mehreren Klassenzimmern möglich (z.B. in Verbindung mit einem fahrbaren Medienschrank. Auch die Montage in höhenverstellbaren
Wandtafel-Systemen ist möglich. Dies erfordert jedoch ein individuelles Angebot und ist relativ teuer.
 
Verbindung
Board –
Beamer - PC
Standard sind Kabelver-bindungen:
Board – PC/Laptop: USB-Kabel
PC/Laptop – Beamer: VGA/RGB-Kabel
Optional erhältlich ist bei fast allen Systemen eine Bluetooth-Verbindung PC/Laptop –Whiteboard. Einige Hersteller bieten auch Wireless-LAN Verbindungen an, in die auch der Beamer integriert werden kann.
Die kabellose Verbindung ist
unbedingt zu empfehlen
(Vermeidung von Stolperfallen, kein Herunterreißen von Beamer oder Laptop, kein Ausreißen von Steckern oder Buchsen)!
Für die Verbindung PC - Beamer ist das Kabel zu bevorzugen, da WLANs (noch) nicht über die Bandbreite zur Videoübertragung verfügen.
Wichtige
Softwarefunktionen
Handschrift-Erkennung






Virtuelle Tastatur
Jede PC-Anwendung muss von der Tafel aus genau so gehandhabt werden können wie mit der PC-Maus.
Ein wichtiges Kriterium für
schultaugliche Whiteboards!
Die umgewandelten Begriffe
müssen auch auf einfache
Weise in Standardsoftware
eingefügt werden können.

Ebenso wichtig!
Bluetooth-
Tablett
Wird als Zubehör zu einigen Whiteboards angeboten und erlaubt die „Fernsteuerung“ des Whiteboards aus dem gesamten Klassenraum unmittelbar durch die Schüler (oder den Lehrer). Ist bei manchen Herstellern auch ohne Whiteboard zu benutzen. Internetlink
Spezial-
Projektor
Der Projektor NEC WT 615 verfügt über eine Software, die die Funktionalität eines interaktiven Whiteboards auf einer ganz normalen Wand oder Leinwand bereitstellt. Sie wird mit einem zugehörigen elektronischen Stift gesteuert.
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